Danny (Paul Rudd) und Wheeler (Seann William Scott) sind vorbildliche Chaoten, die legale chemische Stimulanzien in Form von Energy-Drinks an Schulkinder verkaufen. Als sie einen Firmenwagen zu Schrott fahren, müssen sie statt einer Haftstrafe 150 Stunden Sozialarbeit im Mentorenprogramm „Sturdy Wings“ ableisten. Leider erweisen sich die Kids, die Danny und Wheeler unter ihre Fittiche nehmen sollen, als weltfremde Freaks – und die ehemals kokain- und alkoholsüchtige Programmleiterin (Jane Lynch) als knallharte Tyrannin. Wollen die beiden Straftäter nicht doch noch im Knast landen, müssen sie Verständnis für ihre Schützlinge entwickeln und beweisen, dass sogar der größte Versager ein Kind erziehen kann.
Einträge aus dem ‘Mai, 2009’
Kurz beleuchtet: City of God
“City of God” ist schlicht weg genial. Realismus wird groß geschrieben. Gewalt, Drogen und Korruption stehen im Gegensatz zum Touristenbild Brasiliens. Als Betrachter wird man schlicht weg gefesselt, schockiert und fühlt streckenweise richtig mit. Man sieht die zwei unterschiedlichen Wege zweier Armutskinder aus den Slums und die damit verbundenen Probleme, besonders für Buscapé, der versucht den erlichen Weg zu gehen. Diese vermittelte Story ist enorm komplex und auch unglaubliche interessant, den sie bildet die Vergangenheit von Brasilien´s Gangs, ihre Gegenwart (Comando Vermelho) und wird auch ihre Zukunft bestimmen. Ein wirkliches Must-See!
Kritik: Semi-Pro
Die Liste der Sportkomödien ist lang und wird von Jahr zu Jahr immer länger. Ob nun Ben Stiller in “Dodgeball”, Adam Sandler in “Spiel ohne Regeln” oder Jack Black als wrestelnder Priester im mehr als nur traurigen “Nacho Libre”, wenige schaffen es auf annehmbares bis gutes Niveau. Das Will Ferrell gern und häufig zu diesem Genre beiträgt dürfte ja inzwischen bekannt sein, aber ob auch Semi-Pro mit seinen anderen Filmen mit halten kann, stell ich erstmal dahin.
Kurz beleuchtet: Abgedreht oder Be kind Rewind
Vielleicht hatte ich einfach was anderes erwartet. Ich hatte gehofft, dass der Titel Abgedreht doppeldeutig gemeint sein könnte und das Jack Black mal wieder einen Hagel von witzigen Sprüchen los lässt, statt dessen nervt die Rolle des Jerry einfach nur und Mos Def wirkt erst ein bisschen zurückgeblieben. Ok, der Film lässt sich anschauen und sicher sind eine Menge versteckter, köstlicher Anspielungen dabei die mir nicht ausgefallen sind, aber so ist der Streifen einfach langweilig. Für Film- und Kinonostalgiker wohl ganz nett, für Leute die Lachen wollen nicht geeignet. Ach ja und das Ende ist wirklich hart kitschig und überflüssig.
Neuer Guy Ritchie Film – Sherlock Holmes
Auf TrailerAddict.com und Youtube.com ist ab sofort der erste Trailer zum neuen Guy Ritchie Film Sherlock Holmes zu sehen. Die Besetzung lässt ja auf einiges hoffen und mit seinen früheren Filmen wie Snatch (2000) und Bube, Dame, König, grAs (1998) sind meine Erwartungen groß. Der Trailer an sich lässt mich noch nicht vor Begeisterung singen, aber das kann ja noch werden.

























