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Einträge aus dem ‘Februar, 2010’

Kritik: The Book of Eli

Spätestens ab diesem Punkt ist einem klar, was das für ein Buch ist welches Eli mit sich trägt und Carnegie so verzweifelt sucht. Bis dahin war der Film ein netter apokalyptischer Actionfilm und auch obwohl einem klar war das es dieses heilige Buch war, hatte man immer noch die Hoffnung das es nur ein Botenauftrag für Eli wird und nicht dermaßen in das lächerliche gerät. Denn die Logik wird hier komplett ausser Kraft gesetzt. Ein Buch, das wahrscheinlich für den Krieg verantwortlich war, soll jetzt urplötzlich wieder für die Auferstehung und Neubildung der Welt und Menschheit dienen. Reichlich weit hergeholt und überzogen, besonders mit Hinblick auf sehr kompromisslose Inszenierung des Auftrages.

Breaking Bad – 1. Staffel / 2. Staffel

Schon mit der Inhaltsangabe war mit klar das dies eine grandiose Serie werden würde, doch als ich dann mitbekam das Bryan Cranston die Hauptrolle spielt, wusste ich das die Serie nur gut werden kann. In “Breaking Bad” geht es um Walter White (Bryan Cranston – “Hal/Malcom Mittendrin” ), der ein überqualifizierter Chemielehrer an einer gewöhnlichen High School ist. Doch als ihm die scheckliche Nachricht überbracht wird, das er Lungenkrebs im Endstadium hat, bricht für ihn eine Welt zusammen. Denn seine Frau Skyler White (Anna Gunn) ist schwanger und sein Sohn Walter White,JR (Rj Mitte) ist mit der Behinderung Infantiler Zerebralparese geboren wurden und hat deswegen Probleme beim Laufen und Sprechen. Walter muss das Haus abbezahlen und bald 2 Kinder durchbringen. Er hat kein Geld und weiß auch nicht wie nach seinem Tod der Familie ein sorgenfreies Leben ermöglichen könnte. Als er dann bei seinem Schwager Hank Schrader (Dean Norris – “Verhandlungssache”), der DEA-Beamter (Drogendezernat) ist, ein Video von einer Razzia sieht, bei der die Dealer mehr als 700.000 Dollar gemacht haben, kommt ihm eine Idee.

Special: Die große Oscar Prognose 2010

In wenigen Tagen ist es mal wieder soweit. Bereits zum 82. Mal werden die Academy Award im Kodak Theatre in Los Angeles vergeben und in diesem Jahr wollen wir erstmals wie gut 99% aller anderen Filmblogger vorab spekulieren, wer denn am wahrscheinlichsten eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen wird.

Kurz beleuchtet: Lesbian Vampire Killers

Manchmal braucht es nicht viel um Mann vor den Bildschirm zu bekommen. Ob Action gekoppelt mit jeder Menge Explosionen, Schießereien, Verfolgungsjagden und natürlich technischen CGI Spielereien oder wie im vorliegenden Beispiel erotisch anmutende Frauen und viele, wirklich viele weibliche Rundungen. Wir sind da doch sehr simpel gestrickt.
Und “Lesbian Vampire Killers” dürfte wohl den Award für den marketingtechnisch klügsten Titel einheimsen, wenn es sowas geben wurde. Denn selbst wenn sich der Film als totaler Mist herausstellen sollte, so können diesem Streifen böse Zungen wohl kaum schaden. Man(n) ist bei lesbischen Vampiren sowieso willenlos eine klare rationale Entscheidung zu fällen. Der Film ist also Pflichtprogramm, auch wenn sich mal wieder bewahrheitet, das nicht alles Gold ist was glänzt.

Kritik: Up in the Air

Die ganze Geschichte spult sich unheimlich schnell ab, es werden Leute gefeuert, Aufnahmen von Städten aus der Luft gezeigt, doch in den richtigen Szenen hat Reitman ein tolles Gespür für Situations- bzw. Dialogkomik. Besonders als Ryan Bingham die ebenso wie er vielfliegende und beziehungsscheue Alex Goran (Vera Farmiga – “Orphan”) trifft. Die beiden verstehen sich toll und leben ihre Leidenschaft zwischen ihren vielen Terminen. Großes Kino wie diese beiden Charaktere geschrieben und vorallem umgesetzt sind. Besonders nachdem Natalie die harte Welt kennengelernt hat, in der man einen Menschen feuern muss, begegnen sich die 3 in einem Hotel. Diese Unterhaltung in der Lobbybar ist einfach nur grandios, Mimik, Gestik und vorallem Wortwitz bestimmten und dirigieren diese Szene. Ohne diese 3 wirklich tollen Schauspieler wäre das nicht möglich gewesen.