
“Ich war Phantasie. Und sein anderes Leben – sie – sie waren die Wirklichkeit.”
“Big Fish” stand lange auf meiner Liste der noch zu erledigenden Burton Filme (neben “Ed Wood”, denn ich traurigerweise immer noch nicht kenne) und vor ein paar Tagen war es dann so weit, die DVD landete in meinem DVD Player. Der erste Punkt der mich ein wenig verwunderte und teils auch abschreckte, war die Tatsache, gleich einmal Ewan McGregors Gesicht im Fernseher zu sehen. Darauf war ich nicht eingestellt und ich muss zugeben, das schmälerte meine Freude auf den Film extrem. Ok, abgesehen von dieser Sache, war der Film doch genau wie ich ihn erwartete. Ein typischer Burton, ein modernes und fantastisches Märchen.
Es geht um die Lebensgeschichte von Edward Bloom und den Konflikt mit seinem Sohn William, der die vielen Geschichten seines Vaters nicht mehr ertragen kann und endlich herausfinden will, wer sein Vater wirklich ist. Die Grenzen von wahrem Leben und Märchen scheinen aber dabei allmählich zu verschwimmen. Es gibt Hexen, Riesen, einen gruseligen dunkle Wald und alles was in einem Märchen und sei es noch so modern gehalten vorkommen sollte. Fantastische Bilder natürlich inklusive.
Der Cast ist auch nicht ohne. Neben Burtons Ehefrau Helena Bonham Carter (inzwischen ja Standardschauspielerin in seinem Filmen) spielen desweitern Albert Finney (“Scrooge”, “Zwei auf gleichem Weg”), Danny DeVito (“L.A. Confidential”), Alison Lohman (“Drag me to Hell”), mein verrückter Lieblingsnebendarsteller Steve Buscemi (“Con Air”) und man glaubt es kaum, auch noch Miley Cyrus (unbedeutend) mit. Auch McGregor hat nicht so sehr gestört wie angenommen und die Inszenierung war wie erwartet einfach nur perfekt.
Fazit: Burton ist und bleibt ein Garant für einen guten Film (“Mars Attacks” und besonders “Planet der Affen” werden hier nicht anerkannt). Solche Drehbücher dürfen nur von diesem Mann verfilmt werden und zum Glück landen sie auch meist in seinen Händen. Rundum wirklich sehr gelungen und besonders das Ende ist sehr schön gewesen. Ein Must-See!
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Vollkommene Zustimmung. “Big Fish” ist ganz großes Kino.
Ach, der “Mars Attacks” ist doch auch fabelhaft. “Big Fish” hab’ ich noch nicht gesehen.
Ich konnte Mars Attacks nie wirklich viel abgewinnen. Sicher noch um Längen besser als das Debakel “Planet der Affen”, aber immer noch einer der schlechten Burtons. Meine Erinnerungen vom Film sind aber mehr als schwach vorhanden. ;)
Was “Mars Attacks” angeht, bin ich voll auf der Seite von “Die Zange”. Ich konnte dem Film auch nicht viel abgewinnen. Solide, aber da schau ich mir (fast) jeden anderen Burton sehr, sehr viel lieber an.
Was setzt du denn meinen Nick so in Anführungszeichen? Ich mein ok, ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber bitte einfach Zange oder Christian nennen. ^^
War nur mal so btw.
Alles klar…. ;-)
[...] dann Filme wie “Edward mit den Scherenhänden”, “Pans Labyrinth” oder “Big Fish”. Allesamt sind sie gute Beispiele dafür das sich auch in der modernen Welt märchenhafte Themen [...]