Im letzten Monat war nicht allzu viel auf dem Blog zu lesen. Das hatte vor allem den Grund weil meine Wenigkeit mit Arbeit ausgelastet und Kevin trotz seiner enormen Ferienzeit einfach zu faul war. Trotzdem haben es auch einige Filme in meinen DVD Player geschafft, die ich jetzt zumindest kurz zusammenfassen will. Nicht über die fast durchweg guten Bewertungen verwundert sein, zumeist wars bereits die 2. oder 3. Sichtung und so wusst ich schon wodrauf ich mich einlasse.

Bei “Cloverfield” hat die nun mehr zweite Sichtung meine Meinung etwas verändert. So hat er damals auf Grund seiner dichten Atmosphäre und der Wackelhandkamera inklusive netter Schauspieleistung eine nahezu perfekte Bewertung bekommen. Auch in der zweiten Sichtung bleiben beide Aspekte gut, der Kameramann nervt immer noch ungeheuer mit seinem Gequatsche und auch das Monster bleibt sehr sehr nett. Das Ende geht für mich so gut durch, denn Happy End braucht eh niemand. Produzent J.J. Abrams, Erfinder von “Lost” und der TV-Gurke “Fringe”, wusste wie er seinen Film haben wollte und wie er ihn via ausgedehnten viralen Marketing verkaufen musste. Enttäuschend bleiben die vielen fehlenden Storyelemente. Da die Geschichte wirklich viel Raum für weitere gute Umsetzungsideen gelassen hätte, besonders in Hinblick auf Zusatzinfos zu Hintergründen, wirkt alles nicht ganz vollständig. Für ein einmaliges Anschauen mag das egal sein, aber es mindert dann den Spass für eine weitere Sichtung wirklich enorm. Sehr spannend bleibt aber die Ungewissheit, ob es Verbindungen zu H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos wie z.B. schon in “Hellboy” gibt. Trotzem wirklich außergewöhnlich, was wohl zuerst niemand einem Godzilla-Verschnitt in “Blair Witch Project”-Optik ganz zugetraut hätte.
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Ein wirklich toller Film muss man sagen. Was andere Teenie-Filme wie die späteren “American Pie”-Streifen oder auch “Party Animals” nicht schaffen und zwar ein gewisses Niveau zu halten ohne langweilig zu werden, das schafft dieser Film trotz seines heiklen Themas doch sehr gut. Was passiert wenn ein Highschool-Streber mit besten Aussichten für eine Georgetown Studium auf eine ehemalige Pornodarstellerin trifft? Ok, zugegeben muss man sich bei der Story von reelen Vorstellungen zunächst trennen, aber wer sich auf den Film einlässt, wird eine Menge Freunde mit ihm haben. Was für den männlichen Zuschauer vornehmlich an der unglaublich schönen Elisha Cuthbert (bekannt durch “24″) liegen wird, aber das sei mal dahin gestellt. Die andere Hauptrolle verkörpert durch Newcomer Emile Hirsch muss sich auch nicht verstecken, nicht umsonst wurde er 2007 als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Toller Film mit einer träumerischen und leider sehr realitätsfernen Story. Man merke aber, das die Wertung hier mal äußerst subjektiv ist.
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“Apocalypto” spielt im 1500 im Reich der Mayas in Mesoamerika kurz vor der Koloniserung durch die Spanier. Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Mel Gibson schafft nach seinem Megaerfolg “Braveheart” erneut ein Meisterwerk. Seine Detailverliebtheit hat kaum Grenzen und so ist der komplette Film in der alten Maya-Sprache Mayathan gehalten, die noch von gut 1 Mio. Mexikanern gesprochen wird. Dass der Akzent der Schauspieler jedoch so schlimm sein soll, das ein Muttersprachler wenig damit anfangen könnte, sei jetzt mal dahingestellt.
Gut ein Jahr dauerten die Dreharbeiten und das Produkt ist herausragend. Ein bildgewaltiger Film voller Brutalität, Emotionen und einer Geschichte die bewegt. Die geschichtlichen Aspekte werden größtenteils auch beachtet, aber Gibson hält sich nicht grundsätzlich sturr an eine 1-zu-1 Übersetzung.
Auf jeden Fall eine Sichtung wert, wenn man nicht zu faul ist Untertitel zu lesen.
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Film Numero 4 in der Reihe ist “Eurotrip”. Auch bei meiner 4. oder 5. Sichtung immer noch ein Spass. Als Spin-Off von “Road Trip” bietet “Eurotrip” eine solche Hülle und Fülle an Klischees, das ich mir ernsthaft Sorgen um den geistigen Zustand von Regisseur Jeff Schaffer mache. Nichtsdestotrotz erwartet einen eine Teenie-Komödie, die zu Abwechslung mal wirklich lustig ist. Bei der Reise von Scott Thomas und seinem besten Freund Cooper sowie den Zwillingen Jamie und Jenny (Michelle Trachtenberg; “Buffy”) durch Europa lernen sie auf der Suche nach Scotts Internetbekanntschaft Mieke viele schräge Gestalten kennen. Dazu kommen viele verschiedene Cameo-Auftritte von z.B. Matt Damon (“Die Bourne Identität”), David Hasselhoff alias der Mann, der die Mauer niedersang, und der großartige Vinnie Jones (“Bube, Dame, König, grAs”) in seiner bisherigen Paraderolle als Manchester-Hooligan.
Zusätzlich hat man spätestens am Ende des Filmes mit “Scotty doesn´t know” einen neuen Ohrwurm weg. Also unbedingt empfehlenswert für einen Abend mit Freunden und einem schönen gekühlten Bier. Doch Vorsicht, das Gehirn bitte einmal vorher ausschalten.
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Last und in diesem Fall auch least gabs die DVD von “Zoolander”. Nachdem ich damals den Film bei erstmaligen Anschauen nach gut der Hälfte wieder abgeschossen hatte, so wollt ich dieses mal endlich das Ende sehen. Der Cast macht ja einiges her. Neben Ben Stiller (“Tropic Thunder”) als männliches Model Derek Zoolander und seinem ärgsten Konkurrenten Hansel alias Owen Wilson (“Die Hochzeichtscrasher”) geben sich auch Jerry Stiller (“King of Queens”), Vince Vaughn (“Voll auf die Nüsse”), Will Ferrell (“Semi-Pro”), Christian Slater (“Mindhunters”), David Duchovny (“Californication”) und eine riesige Menge mehr in verschiedenen Cameo-Auftritten die Ehre. Der Film enttäuscht jedoch trotz der Prominenz enorm, denn die Qualität wie im 5 Jahre später produzierten “Tropic Thunder” kann nicht auch nur annähernd erreicht werden. Die Story ist relativ Banane und trotz der erfrischenden Seitenhiebe auf die Mode-Branche doch ziemlich lahm. Dann doch lieber einen anderen Stiller-Film schauen, die Auswahl ist ja nicht gerade klein.
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Bei “Cloverfield” und “Apocalypto” kann ich dir im Großen und ganzen zustimmen. Gute Filme, wenngleich sie bei mir auch einen Tick schlechter abgeschnitten haben.
Bei “Zoolander”: Zustimmung, wenn nicht sogar noch schlechter. “Apocalypto” habe ich noch nicht gesehen, “Cloverfield” fand ich nicht ganz so toll, also 1 Punkt Abzug, “The girl next door”… hab ich vergessen wie ich den fand und “Eurotrip” ist immer wieder lustig.
[...] an Western habe. Trotzdem haben mich die durchweg guten Kritiken und die durch Timothy Olyphant (“The Girl next Door”) besetze Hauptrolle des Seth Bullock dann doch etwas neugierig [...]
[...] Hirsch bekannt aus “The Girl Next Door” oder “Milk” spielt im Film McCandless. Zuerst war ich über die Wahl vom Regisseur Sean [...]
[...] nun die “American Pie”-Reihe, “The Girl Next Door”, “Eine wie keine”, “Superbad” ,“Eurotrip” oder sämtliche [...]