
Zombieland versprach viel und konnte leider vieles nicht halten, um mein Urteil schon einmal vorweg zunehmen.
Amerika und die Welt sind zerstört, die Menschen sind durch einen Virus zu Zombies mutiert und ab heute ist jeder auf sich allein gestellt, genauso wie Columbus (Jesse Eisenberg). Er ist der typische Einzelgänger, hockt vor dem PC und zoggt WoW, hat keine Freude und natürlich auch keine Freundin. Seine ersten Erfahrungen was Zombies angeht macht er mit 406, seiner Nachbarin im Studentenwohnheim, gespielt von Amber Heard. Als er merkt das um ihn herum alle Menschen zu Zombies werden, beschließt er zu seinen Eltern nach Columbus zu fahren um überhaupt ein Ziel zu haben, denn Familie hatte er nie wirklich. Er stellt Regeln auf um zu überleben, wie z.B. Fitness, jeder sollte fit sein um vor den Zombies weg zu laufen, denn jeder weiß die Zombies holen sich zuerst die Fetten. Eine weitere Regel ist, die besondere Vorsicht bei Toilettengängen. Dies ist mal was Neues und wirkt recht cool auch in der Umsetzung, indem die Regeln in die Umgebung eingefügt werden.
Als Columbus dann weiter nach Westen fährt trifft er seinen neuen Buddy, Motherfucker Tallahassee (Woody Harrelson). Beide beschließen gemeinsam den Kampf gegen die Zombies anzugehen und Richtung Westen zu fahren.
Ich muss sagen bis dahin war der Film extrem lustig und auch erfrischend, besonders durch Woody Harrelson, der den coolen, durchgeknallten Typen einfach klasse spielt. Die Zombieregeln und auch die Dialoge von Columbus und Tallahassee sind grandios. Jedoch flaut der Film ab diesem Zeitpunkt nur immer weiter ab.
Als die beiden dann auf der Suche nach einem Twinkee sind, den Tallahassee unbedingt haben will, treffen sie auf Wichita (Emma Stone) und ihre Schwester Little Rock (Abigal Breslin). Die haben sind auch noch Überlebende und wollen zu einem Freizeitpark, denn die kleine Little Rock konnte schon lange kein Kind mehr sein. Und wie das immer so ist verliebt sich unser “Held” Columbus promt in die schöne Wichita und versucht auf sich aufmerksam zu machen. Mit diesen beiden Charakteren wandte sich der Film leider nur noch zum Schlechten, ab jetzt wusste man wie der ganze Film weiter geht, einfach nur abgedroschen und wie bei allen anderen Teeniefilme langweilig. Einzig Woody Harrelson und ein spitzen Cameo von einem Ghostbuster können da noch überzeugen.
Wie jeder ahnen konnte, spielt sich der Showdown dann auch in diesem Freizeitpark ab, indem der Held die Schöne rettet. Der Film zeigt bis auf den Anfang und nette Details, nichts Neues, man könnte fast sagen es ist Adventureland, Superbad und wie sie noch alle heißen nur eben mit Zombies.
Das Schlimmste aber ist, wer den Trailer gesehen hat, kennt die besten Szenen bereits, und das ägert einen einfach wenn man dann nur noch da sitzt und sich sagt, toll kenn ich schon vom Trailer und mehr habt ihr nicht zu bieten…
Fazit: Um auf mein Anfangsurteil zurück zu kommen, was im Trailer hervorragend aussah ist nur ein gewöhnlicher Teeniefilm mit Zombies geworden, schade denn man hätte da viel mehr rausholen können. Einzig Woody und das Cameo konnten wirklich überzeugen und waren dann auch noch überraschend. Der Witz und Charme, der ersten Minuten konnte nicht gehalten werden und man muss auch sagen, das was Zombies und Komödie angeht, ist Shaun of the Dead um Längen besser. Darum leider nur wenig Punkte für ein doch so vielversprechend Film.
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Die erste Rezension der Films, die ich zu sehen bekomme, die ihn nicht frenetisch bejubelt. Und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich nicht doch noch ins Kino gehen sollte; eigentlich war ja angedacht, eher auf die DVD zu warten …
Naja das musst du wissen, ich kann es nicht unbedingt empfehlen klar ist er lustig und für nen netten Abend gut, aber auf Dvd reicht der Film auch.
Ich für meinen Teil fand ihn wesentlich besser. Hat doch sehr meinen Geschmack getroffen und vor allem meinen Erwartungen entsprochen. Also gäbs ne 8,5 von meiner Seite.
[...] scheinen sehr wichtig zu sein, wie wir letztens auch bei “Zombieland” sehen konnten, also machen dies unsere Protagonisten auch, allerdings dann doch etwas [...]
Die erste EHRLICHE Kritik die ich nachvollziehen kann.
Ich war leider im Kino, daher mein Tip: DVD besorgen, den Anfang genießen, den Freizeitpark am Ende anspringen und den Schluss genießen…