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Einträge getaggt unter ‘Drama’

Kritik: Inception

David Fincher oder Martin Scorsese haben es zu ihrer Zeit vor gemacht, sie erschufen Klassiker wie “Sieben”, “Fight Club” oder “Casino” und “Taxi Driver” und wurden damit zu den angesehensten Männern in Hollywood. Doch zur heutigen Zeit zählt nur ein Name und der ist Christopher Nolan, für mich hatte Nolan bis jetzt noch keinen schlechten oder gar mittelmäßigen Film abgeliefert, nein er lieferte eigentlich nur hochkarätige Filme ab, doch jetzt mit seinem neusten Werk schießt er den Vogel ab. Meisterwerk wäre noch etwas untertrieben und würde dem Film absolut nicht gerecht werden.

Kritik: Precious – Das Leben ist kostbar

Endlich ist “Precious – Das Leben ist kostbar” auch bei uns in den Kinos gelandet und ich war froh darüber ihn endlich sehen zu dürfen. Lee Daniels, der nach seinem ersten Film “Shadowboxer” sich dem Roman von Sapphire widmet, waagt sich mit diesem Thema aufs Glatteis. Sapphire, eigentlich Ramona Lofton, schrieb ihren Roman schon 1996 und lies es sich nicht nehmen auch eine kleine Rolle im Film zu spielen, um genauer zu sein spielt sie eine Tagesbetreuerin. Nicht nur wurde ihr Roman hochgelobt und mit Preisen überschüttet auch der Film erlangte zuletzt durch die Oscars größeren Ruhm, doch ob dieser auch berechtigt ist, werden wir jetzt sehen.

Breaking Bad – 1. Staffel / 2. Staffel

Schon mit der Inhaltsangabe war mit klar das dies eine grandiose Serie werden würde, doch als ich dann mitbekam das Bryan Cranston die Hauptrolle spielt, wusste ich das die Serie nur gut werden kann. In “Breaking Bad” geht es um Walter White (Bryan Cranston – “Hal/Malcom Mittendrin” ), der ein überqualifizierter Chemielehrer an einer gewöhnlichen High School ist. Doch als ihm die scheckliche Nachricht überbracht wird, das er Lungenkrebs im Endstadium hat, bricht für ihn eine Welt zusammen. Denn seine Frau Skyler White (Anna Gunn) ist schwanger und sein Sohn Walter White,JR (Rj Mitte) ist mit der Behinderung Infantiler Zerebralparese geboren wurden und hat deswegen Probleme beim Laufen und Sprechen. Walter muss das Haus abbezahlen und bald 2 Kinder durchbringen. Er hat kein Geld und weiß auch nicht wie nach seinem Tod der Familie ein sorgenfreies Leben ermöglichen könnte. Als er dann bei seinem Schwager Hank Schrader (Dean Norris – “Verhandlungssache”), der DEA-Beamter (Drogendezernat) ist, ein Video von einer Razzia sieht, bei der die Dealer mehr als 700.000 Dollar gemacht haben, kommt ihm eine Idee.

Kritik: Up in the Air

Die ganze Geschichte spult sich unheimlich schnell ab, es werden Leute gefeuert, Aufnahmen von Städten aus der Luft gezeigt, doch in den richtigen Szenen hat Reitman ein tolles Gespür für Situations- bzw. Dialogkomik. Besonders als Ryan Bingham die ebenso wie er vielfliegende und beziehungsscheue Alex Goran (Vera Farmiga – “Orphan”) trifft. Die beiden verstehen sich toll und leben ihre Leidenschaft zwischen ihren vielen Terminen. Großes Kino wie diese beiden Charaktere geschrieben und vorallem umgesetzt sind. Besonders nachdem Natalie die harte Welt kennengelernt hat, in der man einen Menschen feuern muss, begegnen sich die 3 in einem Hotel. Diese Unterhaltung in der Lobbybar ist einfach nur grandios, Mimik, Gestik und vorallem Wortwitz bestimmten und dirigieren diese Szene. Ohne diese 3 wirklich tollen Schauspieler wäre das nicht möglich gewesen.

Kritik: In meinem Himmel

Selten konnte ein Film auf so vielen Ebenen brillieren, er ist humorvoll, tragisch, traurig, fantastisch, einfühlsam, dramatisch, hoffnungsvoll und zugleich nicht allwissend. Umso mehr gefällt mir da das Ende im Film, ein besseres hätte man sich nicht wünschen können, mit einer tollen Moral, denn jedem wiederfährt was ihm zu steht. Und ich bin froh darüber das Peter Jackson hier kein typsiches Hollywoodende in Aussucht gestellt hat.